Bienvenido – Herzlich willkommen

auf der Seite unseres Vereins „Herzpartner Boliven“ e.V.

Bolivien – Das Land

Bolivien liegt im Zentrum Südamerikas. Im Land leben 12,7 Mio. Einwohner von denen nahezu die Hälfte indigener Abstammung ist. Das Hochgebirge der Anden erreicht in Bolivien eine Höhe von über 6000 m. Der Regierungssitz La Paz und das benachbarte El Alto liegen in einer Höhe von bis zu 4150 m über dem Meeresspiegel. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf gilt Bolivien als das ärmste Land Südamerikas.

Bolivien – Persönliches aus meiner 30 jährigen Erfahrung

„Natur, Landschaft und historische Stätten des Landes sind atemberaubend, aber der wahre Schatz des Landes sind seine Menschen. Trotz Not und Mangel improvisieren sie ein für sie perfektes Leben. Dabei sind sie zwingend darauf angewiesen, gesund zu bleiben.“

Heiko Hildebrand, Vorstandsvorsitzender Herzpartner Bolivien e.V.

Bolivien – Herzerkrankungen

Das ständige Leben eines beachtlichen Teils der Bevölkerung in großen Höhen aber auch armutsbedingte schlechte Lebensverhältnisse im gesamten Land tragen zu einer hohen Rate an Herzerkrankungen bei. Da ist zum einen eine im Vergleich zu Deutschland mehr als 3fach höhere Rate an angeborenen Herzfehlern bei Kindern. Zum anderen sind es die Infektionskrankheiten wie rheumatisches Fieber oder parasitäre Krankheiten wie der Mb. Chagas, die zu einer Herzmuskelschwäche oder Herzklappenzerstörung führen können.

„Wenn es auf der Welt eine Therapie gibt, die Aussicht auf Erfolg bei der Behandlung einer Krankheit hat, dann darf man sie keinem Betroffenen vorenthalten.“ Ordensschwester Cristina, Puente de la solidaridad, Cochabamba

Bolivien – Gesundheitssystem

In Bolivien gibt es keine durchgängige Pflicht zur Krankenversicherung wie bei uns. Der Staat hilft Schutzbedürftigen wie Kindern, Schwangeren und Rentnern, indem er Gesundheitsleistungen kostenfrei gewährt (SUS-Sistema Ùnico de Salud). Aber leider werden die Kosten für die aufwendige Behandlung von Herzkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen nicht vollständig übernommen. Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen und deren Familie können sich den notwendigen Eingriff dann schlechthin nicht leisten. Die Kinder sind somit oft dem natürlichen Verlauf ihrer Erkrankung mit deutlich eingeschränkter Lebenserwartung ausgesetzt.